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Volleyball: (TV Rottenburg)
TVR: Verstärkung auf der Mitte

Jung, ambitioniert, intelligent und gut ausgebildet. Eigenschaften, die auf Friederich Nagel zutreffen und die ihn in die Notizblöcke der Verantwortlichen des TV Rottenburg gebracht haben. Dass der schwäbische Erstligist auf junge Spieler setzt und sie weiterentwickeln will, waren Anforderungen, die dem gebürtigen Rostocker sehr gut gefielen. „Ich sehe beim TVR eine richtige Chance für mich“ sagt der 2,00 Meter Mann, und sein neuer „Chef“ freut sich, ihm diese geben zu können. „Was wir von Friederich gesehen haben und die ersten Eindrücke sind vielversprechend, wir heißen ihn herzlich bei uns willkommen“ sagt Jörg Papenheim.

Der junge Mann, den die Meisten nur „Fred“ nennen, hat bei den Neckarstädtern einen Einjahresvertrag unterzeichnet, vorbehaltlich der mannschaftsärztlichen Untersuchung durch Dr. Maik Schwitalle. Der Basketball- und NBA-Fan wird beim Pokalhalbfinalisten das Trikot mit der Nummer 6 tragen. „Eigentlich ist mir die Trikotnummer nicht megawichtig, aber die 6 war noch frei und hat sehr gut gepasst“ verrät „Fred“ mit einem Augenzwinkern.

Bereits mit 13 Jahren wurde Friederich vom Schweriner SC gesichtet und besuchte daraufhin vier Jahre das Sportinternat in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Nach einer Saison beim SV Warnemünde in der Regionalliga wechselte er zum Bundesstützpunkt nach Berlin und spielte dort beim VCO in der 2. und 1. Bundesliga. „Mit der Schweriner Volleyballschule haben wir ja schon beste Erfahrung gemacht“, erzählt Papenheim mit Blick auf die langjährigen TVR-Spieler Dirk Mehlberg und Michael Neumeister, die ebenfalls beim SSC ausgebildet wurden.

„Er ist ein Spieler, der von seiner Emotionalität und seiner Persönlichkeit bereits in seinen jungen Jahren sehr gut zu uns passt. Er war Stammspieler in der Nationalmannschaft und beim VCO Berlin“ beschreibt Jörg Papenheim seinen achten Spieler im Kader für die neue Runde. In den Elementen Aufschlagspunkte, Blockpunkte und Angriffsquote landete Nagel in seiner ersten Saison in der deutschen Beletage jeweils unter den Top-20. Dass er seine Stats durchaus noch verbessern möchte, verrät er im Interview.

Hallo Friederich, du bist der erste Neuzugang des TVR. Sieben Spieler haben bereits unterschrieben, kannst du schon etwas über das Team sagen?

Friederich Nagel: Hallo, ich freue mich hier zu sein. Micha Neumeister und Dirk Mehlberg sind ja ebenfalls aus Schwerin, da erfährt man einiges von gemeinsamen Trainern. Mit Nico Zager habe ich ein Jahr beim VCO zusammengespielt und wir haben nebeneinander gewohnt. Gegen Sven Metzger und Federico Cipollone habe ich in der Jugend schon öfters gespielt.

Charakterisiere dich doch bitte in wenigen Worten.

Nagel: Ich bin ein emotionaler Typ, im Training aber vor allem beim Spiel. Die Spiele sind die „Krönung“ für die tägliche Arbeit im Training, da kommt es darauf an und da will ich dem Team helfen.

Das Thema Emotion ist auch beim TVR sehr wichtig. Dein neuer Trainer steht bspw. wie kaum ein anderer für seine emotionale Art und WeiseÖ

Nagel: Ich durfte schon mit Trainern arbeiten, die auch Emotionen transportieren. Ich finde das super, das pusht die Mannschaft enorm.

Du bist in Rostock geboren und warst dann lange Zeit in Schwerin und Berlin. Fällt es Dir schwer, so weit weg von zuhause zu sein?

Nagel: Nein gar nicht. Ich bin es gewohnt, von zuhause weg zu sein. Ich habe bis 13 daheim gewohnt und bin dann für vier Jahre nach Schwerin ins Internat und danach für zwei Jahre nach Berlin. Es ist also kein Problem, nach Rottenburg zu kommen.

Vom Norden in den Süden der Republik, auf was freust du Dich und was wird dir fehlen?

Nagel: Mir wird vor allem das Meer fehlen. Ansonsten finde ich es hier klasse. Das Umfeld ist super, an die Aussprache muss ich mich noch gewöhnen (lacht). Mein Onkel wohnt zudem ganz in der Nähe.

Wie bist Du zum Volleyball gekommen?

Nagel: Ich habe früher Handball gespielt und bin dann öfters mit meinem Vater an den Strand zum Volleyballspielen. Als es dann eine Volleyball-Sichtung vom Schweriner SC gab, bin ich da hin und die wollten mich. Ich war auch schon 1,90 Meter groß, das war ganz praktisch (lacht). Ich kam in eine gut funktionierende Mannschaft, die gleich große Erfolge hatte. Damit stieg der Reiz und machte Lust auf mehr.

Wo siehst Du Deine Stärken auf dem Feld?

Nagel: Ganz klar im Angriff, meinem Einsatz und meiner Willensstärke. Ich kann ein Motor auf dem Feld sein und bin emotional aktiv.

Woran musst Du arbeiten?

Nagel: Im Block gibt es sicherlich noch mehr Potential nach oben.

Was ist neben dem Volleyball in Rottenburg geplant?

Nagel: Ich habe gerade mein Abitur erfolgreich hinter mich gebracht. Ich würde gerne ein Studium beginnen, ist aber noch nicht klar, wann. Ich werde mich vorerst vermehrt auf Volleyball konzentrieren. Ich bin jung und möchte im ersten Jahr hier in Rottenburg einen großen Schritt machen und mich weiterentwickeln.

Was reizt dich an der Aufgabe in Rottenburg?

Nagel: Ich begebe mich in einen offenen Konkurrenzkampf, darauf freue ich mich. Die Atmosphäre hier ist reizvoll, sehr familiär. Das mir vorgelegte Konzept war eines der besten. Wenn man hört, dass trotz Etatlücke die Lizenz ohne Auflagen erreicht wurde, ist das für einen jungen Spieler ein großes Argument, dass man sich keine Sorgen machen muss.

Das Interview führte Philipp Vollmer

Steckbrief:

Name: Friederich Nagel
Geburtstag: 29.09.1993
Geburtsort: Rostock
Größe: 200 cm
Nationalität: deutsch
Position: Mittelblock
Bisherige Vereine: Schweriner SC (2005 – 2011), SV Warnemünde (2010 – 2011), VCO Berlin (2011 - 2013)

Der aktuelle Kader des TV Rottenburg für die Saison 2013/14:

René Bahlburg (AA), Michael Neumeister (Z), Sven Metzger (AA), Markus Pielmeier (D), Felix Isaak (MB), Dirk Mehlberg (AA), Federico Cipollone (Z), Friederich Nagel (MB)


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Autor: jpap
Artikel vom 18.06.2013, 14:02 Uhr
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